Österreich ist zu 47,6 Prozent mit Wald bedeckt. Das ist fast die Hälfte des gesamten Bundesgebietes. Österreichs Gemeinde mit dem höchsten Waldanteil ist jedoch zu 95,3 Prozent bewaldet. Die 350 Einwohner zählende Gemeinde Bärnkopf liegt im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Der Ort ist mit 1.000 Metern Seehöhe gleichzeitig die höchst gelegene Gemeinde des Waldviertels. Spitzenreiter beim Waldanteil der Gemeinden an deren Gesamtfläche ist Niederösterreich mit sieben Gemeinden unter den ersten zehn.

Die drei waldreichsten Gemeinden in Niederösterreich sind Bärnkopf, Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt Land mit 1.317 Einwohnern und Semmering im Bezirk Neunkirchen mit 552 Einwohnern.

Im Gesamt-Ranking auf den Plätzen sieben, neun und zehn finden sich Steiermarks waldreichste Gemeinden Frauenberg (Bruck-Mürzzuschlag, 147 Einwohner), Halltal (Bruck-Mürzzuschlag, 321 Einwohner) und Mürzsteg (Bruck-Mürzzuschlag, 565 Einwohner).

Brandenberg (Kufstein, 1.506 EW), Steinberg am Rofan (Schwaz, 286 EW) und Achenkirch (Schwaz, 2.226 EW) haben in Tirol den höchsten Waldanteil.

In Oberösterreich sind Sankt Pankratz (Kirchdorf an der Krems, 337 EW), Reichraming (Steyr-Land, 1.741 EW) und Weyer (Steyr-Land, 4.278 EW) die bewaldetsten Gemeinden des Bundeslandes.

In Kärnten findet man in Eisenkappel-Vellach (Völkermarkt, 2.346 EW), Bad Bleiberg (Villach-Land, 2.336 EW) und Gitschtal (Hermagor, 1.282 EW) den meisten Wald.

Hintersee (Salzburg-Umgebung, 454 EW), Hüttau (St. Johann im Pongau, 1.542 EW) und Eben im Pongau (St. Johann im Pongau, 2.409 EW) sind die waldreichsten Gemeinden Salzburgs.

In Vorarlberg haben Viktorsberg (Feldkirch, 405 EW), Zwischenwasser (Feldkirch, 3.186 EW) und Lorüns (Bludenz, 279 EW) den höchsten Waldanteil.

Im Burgenland sind Lockenhaus (Oberpullendorf, 2.025), Unterkohlstätten (Oberwart, 1.039) und Wiesen (Mattersburg, 2.698) die waldreichsten Gemeinden.