Kurzinfo

Sie können sich bei einer oder mehreren der Kategorien bis 18. August 2017 online bewerben. Bitte halten Sie beim Ausfüllen des online-Fragebogens Informationen zur Darstellung Ihrer Aktivitäten in der gewählten Kategorie bereit (Kurzbeschreibung mit max. 200 Wörtern sowie pdf- oder Bilddateien mit Quellenangabe).

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Herzlich willkommen zum Kommunalwettbewerb "Holzfreundlichste Gemeinde Österreichs"

Gesucht werden Städte und Gemeinden, die die bewusste Entscheidung getroffen haben, durch die vermehrte stoffliche und energetische Verwendung der nachwachsenden Ressource Holz und durch eine angepasste, klimafitte Waldwirtschaft einen Beitrag zum Klimaschutz in ihrer Region zu leisten.

Warum mitmachen?

Demonstrieren Sie Ihren Bürgerinnen und Bürgern Ihr Engagement für Wald, Klima, Energie und regionale Wertschöpfung.

Gewinnen Sie den bundesweiten Preis für die holzfreundlichste Gemeinde. Pro Bundesland gewinnt eine Gemeinde zusätzlich einen Tag im Wald mit einem Wildnispädagogen oder einer Wildnispädagogin für eine Schulklasse aus der Gemeinde. Aus den neun Bundeslandgewinnern werden drei bundesweite Hauptgewinner prämiert.

  • 1. Preis 15.000€
  • 2. Preis 8.000€
  • 3. Preis 5.000€
Die feierliche Preisverleihung findet am 5. Oktober 2017 mit der Überreichung der Gewinnerurkunden durch Bundesminister Andrä Rupprechter und den Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes, Alfred Riedl, in Tirol statt. Alle teilnehmenden Gemeinden erhalten eine Urkunde des BMLFUW und des Gemeindebundes, die das Engagement der Gemeinde für das Thema Wald und Holz sowie die Teilnahme am Wettbewerb bestätigt. Holen Sie Ihre Gemeinde als Vorbild vor den Vorhang. Berichte über die Gewinner werden in diversen Medien veröffentlicht und die besten themenbezogenen Fotos aller teilnehmenden Gemeinden werden hier online gestellt.

Idee und Hintergrund

Bäume entziehen der Atmosphäre während ihres Wachstums klimaschädliches CO2 und speichern dadurch Kohlenstoff im Holz. Holz trägt sowohl als Bau- und Werkstoff, als auch als erneuerbarer Energieträger zum Klimaschutz bei. Deshalb hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft auf Initiative von Bundesminister Andrä Rupprechter die Kampagne "Holz verwenden ist gut für das Klima. Wir machen unseren Wald klimafit" gestartet. Im Rahmen dieser Kampagne sollen die österreichischen Gemeinden und Städte dazu motiviert werden, den Einsatz des klimaschonenden und nachhaltigen Roh-, Bau-, Werk- und Energiestoffs Holz sowie eine an den Klimawandel angepasste Waldwirtschaft zu forcieren und verstärkt zu fördern.

Ziel der Aktion ist es, die Verwendung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz sowie klimafitte Waldbewirtschaftung im Wirkungsbereich von Kommunen aufzuzeigen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung zu leisten.

Wettbewerbs- und Beurteilungskategorien

Sie können sich bei einer oder mehreren der Kategorien bis 18. August 2017 online bewerben. Bitte halten Sie beim Ausfüllen des online-Fragebogens Informationen zur Darstellung Ihrer Aktivitäten in der gewählten Kategorie bereit (Kurzbeschreibung mit max. 200 Wörtern sowie pdf- oder Bilddateien mit Quellenangabe).

1. BAUEN, SANIEREN, WOHNEN, BESCHAFFEN
  • Werden gemeindeeigene Gebäude (z.B. Kindergarten, Volksschulen, Gemeindezentren, Gesundheitseinrichtungen) in Holz gebaut? Falls ja, geben Sie bitte in der Kurzbeschreibung die Energieausweisklasse an.
  • Wird bei der Inneneinrichtung auf die bevorzugte Verwendung von Holz geachtet?
  • Wird bei sonstigen gemeindeeigenen Einrichtungen (z.B. Spielplätze, Bänke, Brücken) Holz verwendet?
  • Gibt es Anreize seitens der Gemeinde, damit auch andere Bauherren in Holz bauen (z.B. Förderung, Bebauungsdichte)?
  • Wird bei der Beschaffung von Holz und Holzprodukten auf zertifiziertes Holz geachtet? Wird bei Druckwerken, Office- und Hygiene-Papier auf Zertifizierungslabel geachtet?
  • Wird auf regionales Holz, regionale Wertschöpfung oder auf kurze Transportwege Wert gelegt?
  • Andere Maßnahmen
2. HOLZ ALS ERNEUERBARER ENERGIETRÄGER
  • Betreibt die Gemeinde eine eigene Biomasseanlage? Falls ja, geben Sie bitte in der Kurzbeschreibung Details dazu an (Größenordnung: Anschlussleistung, Brennstoffmenge, Kesselleistung etc.).
  • Erfolgt die Wärmeversorgung der gemeindeeigenen Gebäude mittels einer Biomasseanlage?
  • Wurden regionale Firmen bei der Errichtung der Biomasseanlange einbezogen?
  • Wurden Maßnahmen ergriffen, um die Akzeptanz und Zustimmung der Bevölkerung zu erlangen?
  • Wurden durch den Bau des Heizwerks fossile Brennstoffe innerhalb der Gemeinde ersetzt? Falls ja, geben Sie bitte in der Kurzbeschreibung die Größenordnung an.
  • Wird das Hackgut aus dem Umkreis der Gemeinde bezogen?
  • Gibt es Anreize für die Bevölkerung, eine Holzheizung zu betreiben bzw. sich an ein Biomasseheiznetz anzuschließen?
  • Wird Strom aus Biomasse produziert (KWK-/Holzgasanlage)? Falls ja, geben Sie bitte in der Kurzbeschreibung die Strommenge an.
  • Gibt es eine Förderung anderer erneuerbarer Energieträger?
  • Andere Maßnahmen
3. UNSER GEMEINDEWALD
Wenn ein gemeindeeigener Wald vorhanden ist oder von der Gemeinde bewirtschaftet wird:
  • Gibt es einen Waldwirtschaftsplan oder ähnliches?
  • Wenn ja, wird das vorhandene Potenzial voll ausgenutzt?
  • Wird der Wald regelmäßig betreut?
  • Wird der Klimawandel bei der Baumartenwahl berücksichtigt?
  • Durchforsten Sie regelmäßig Ihre Wälder?
  • Achten Sie auf bestandes- und bodenschonende Holzernte?
  • Achten Sie bei der Waldbewirtschaftung auf Biodiversität (z.B. Artenvielfalt, Totholz, Tiere)?
  • Ist Ihr Gemeindewald zertifiziert?
  • Sind Sie Mitglied eines forstlichen Zusammenschlusses (z.B. Waldverband, Waldwirtschaftsagemeinschaft)?
  • Wird das geerntete Holz zumindest teilweise in der eigenen Gemeinde verwendet?
  • Informieren sich die im Wald tätigen MitarbeiterInnen laufend über aktuelle forstliche Entwicklungen?
  • Andere Maßnahmen
4. KOMMUNIKATION, INFORMATION, BILDUNG
  • Kommunizieren Sie das Thema Wald/Holz in der Gemeinde?
  • Gibt es regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Wald/Holz in Ihrer Gemeinde?
  • Gibt es Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zum Thema Wald/Holz?
  • Existieren Kooperationen zum Thema Wald/Holz mit anderen Gemeinden?
  • Gibt es in Ihrer Gemeinde private Waldbesitzerinnen oder Waldbesitzer, mit denen Sie besondere Projekte umsetzen oder die sich in das Thema Wald/Holz in Ihrer Gemeinde besonders einbringen?
  • Hat die Gemeinde bereits relevante Preise (z.B. Holzbaupreise, Architektur, Nachhaltigkeit) erhalten?
  • Andere Maßnahmen
5. FREIZEIT, TOURISMUS, KULTUR
  • Ist Infrastruktur mit Bezug zu Wald/Holz vorhanden (z.B. Walderlebnisweg, Wald/Holzlehrpfad)?
  • Wird Holz in Kunst und Kultur gefördert (z.B. Kunsthandwerk, Literatur, Musik)?
  • Werden Freizeitaktivitäten mit Bezug zu Wald/Holz angeboten?
  • Gibt es in Ihrer Gemeinde private Waldbesitzer oder Waldbesitzerinnen, mit denen Sie besondere Projekte umsetzen?
  • Andere Maßnahmen
6. OFFENE KATEGORIE
  • Haben Sie ein Projekt, mit dem Sie durch die vermehrte Holzverwendung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, welches aus Ihrer Sicht jedoch in keine der bisher genannten Kategorien passt? Dann stellen Sie dieses über unsere "Offene Kategorie" dar und überzeugen Sie uns mit Ihrem Projekt!

 

Wer wird ausgezeichnet?

Gemeinden und Städte

Die Jury

Nach einer Vorauswahl durch das Bundesforschungszentrum für Wald werden die besten Gemeinden der Jury zur Prämierung vorgelegt. Die Jury setzt sich aus prominenten Persönlichkeiten und Experten zusammen:

Vorsitzender
Sektionschef DI Gerhard Mannsberger
Forstsektion, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Mag. Birgit Perl
Moderatorin, ORF
Präsident LAbg. Bgm. KommR Mag. Alfred Riedl
Österreichischer Gemeindebund
ÖK.-RAT Rudolf Rosenstatter
Vorsitzender Kooperationsplattform Forst Holz Papier
DI Josef Plank
Generalsekretär Landwirtschaftskammer Österreich
DI Peter Traupmann
Geschäftsführer Österreichische Energieagentur
Univ.-Prof. DDi Wolfgang Winter
Institut für Architekturwissenschaften, Tragwerkplanung und Ingenieurholzbau,
TU Wien

Ihre Bewerbung

Bis 18. August 2017 können Gemeinden und Städte aus ganz Österreich ihre Bewerbungen online einreichen. Prämiert werden herausragende Initiativen oder Projekte, die durch eine vermehrte sowie innovative Holzverwendung und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zum Klimaschutz beitragen. Berücksichtigt werden Gesamtkonzepte, Einzelmaßnahmen oder Projekte, die bereits umgesetzt wurden, sich in der Umsetzung oder in der Planung befinden. Für das Bundesland Wien ist eine bezirksweise Bewerbung vorgesehen.

Jede Einreichung sollte einen verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit dem wertvollen Roh,- Werk-, Bau- und Industriestoff Holz thematisieren. Die drei Hauptgewinner erwarten Preise von insgesamt 28.000 Euro, davon 15.000 Euro für den Holz-Klima Champion. Der Gewinn soll nach Möglichkeit zur Förderung der vermehrten und innovativen Holzverwendung genutzt werden und den Bürgerinnnen und Bürgern der Gewinnergemeinden zugutekommen.

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Zeitaufwand ca. 30 Minuten

Vielen Dank fürs Mitmachen und viel Erfolg!